Offizielle Hippie-Abschiedsparty 03.08.2013

im Klotze-Schrebergarten in Karlsruhe

 

Um noch ein letztes gutes Werk vor meiner Abreise zu tun, nutze ich das Partymotto dazu, mit einer Reihe von Vorurteilen aufzuräumen, mit der wir armen Hippies seit Generationen zu kämpfen haben. 

 



Punkt 1: Nicht jede Speise enthält verbotene Substanzen, selbst wenn das Design es suggeriert.


Hier der Beweis. (Nicht einmal wir wären imstande, unsere Kinder mit sowas zu füttern.)


Oder doch? Wir streichen den ersten Punkt. Ich bin verunsichert.



Hippies sind absolute Gentlemen.




Ich gebe zu, dieses Bild bestätigt eher ein paar Vorurteile.



Dieses ebenso. Saft ist zumindest nicht die dominierende Zutat in dem Behältnis.



Wie gesagt, nicht alle Vorurteile sind falsch.



Hippies können jedoch im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung durchaus mit normalen Menschen kommunizieren.Nur eben nicht allzu lange.



Hippie oder nicht - Lehrer bleibt Lehrer.



Das gilt auch für mich. Hier startet mein handlungsorientierter Unterricht zum Thema Drogenprävention.



An den angewiderten Blicken erkennt man den Erfolg.



Zur Sicherheit noch eine Ergebniskontrolle durch spontane Verführung. Ebenfalls erfolgreich.



Das sind lediglich Nebelschwaden.



Hippies eifern stets ihren Vorbildern nach. Hier der lachende Buddha.


Beim Thema Balzverhalten erkennt man ebenfalls keine nennenswerten Unterschiede zu sog. zivilisierten Menschen.


Das mit der freien Liebe ist jedoch nicht ganz von der Hand zu weisen. Wozu auch?? Allerdings geht man auch in dieser Hinsicht zu streng mit uns ins Gericht.


Meistens wird trotz offensichtlicher Begierde ein rücksichtsvoller Abstand eingehalten.


Aber nicht immer.
 

Die Konstellation der Partner wechselt in der Tat häufig.


Wie gesagt.
 

Ja, die langen Haare sind zutreffend. Allerdings dienen sie dazu, sich mithilfe spontaner Bartbildung optimal auf die Ansprüche potenzieller Partner einzustellen.


...über den Grashüpfer, der erstaunlicherweise den Qualm überlebt hat.


... über den Grashüpfer, der erstaunlicherweise den Qualm überlebt hat.


Das Trinkverhalten ist durchaus mit dem normal veranlagter Bürgerinnen und Bürger vergleichbar.


Die Konsequenzen ebenfalls.



Hippies sind nicht immer gut gelaunt...
 

... und auch nicht immer...


 ...quietschfidel.
 

Sie schlafen sogar von Zeit zu Zeit.


Vor allem die kleinen.


Sometimes they can be right scary.

Das brauchen sie, um bei ihren Revierkämpfen Eindruck zu schinden. Merke: Wo ein Hippie hinschlägt, wächst kein Gras mehr.
   


So entsteht die berüchtigte Hippiehierarchie, die durch subtile Symbolik demonstriert wird.
 

Sie haben einen geradezu peniblen Ordnungssinn.


Außerdem rauchen sie nicht nur Gras, sondern auch Mohrrüben.

 

Oft stellen sie damit auch andere Sachen an.

 



Das funktioniert fast genauso gut mit Maiskolben. Nachteil: Der Maiskolben kommt nur zum Teil wieder raus.

Noch so ein gemeines Vorurteil: Hippies hopsen nicht dauernd sinnlos durch die Gegend, sondern sind Meister des modernen  Ausdruckstanzes:



 







 


Und wie es beim gemeinen Volk fast gar nicht mehr üblich ist: Hippies grüßen höflich zum Abschied. Tschüss bis zum 14.9.2014...
  Als Nachschlag noch das schönste zu bestätigende Vorurteil: Hippies verstehen es einfach, das Leben zu genießen!