Sziget  05. - 12.08.2013

Der Plan: Die Weltreise beginnt und endet beim Sziget. Der erste Teil hat schon mal gut geklappt...

 


The boys (and girls) are back in town.
   

 
Kräfte tanken vor dem Transport des Berges auf die Insel.
 

 
Ungarische Beschäftigungstherapie respektive Unterhaltungsprogramm während der Tankphase. Die Mädels versuchen, mit ihren Strohbesen Kippen & Co. zu entfernen. Auf Splitt.
 
 

Unser Hutbeauftragter. Im wahrsten Sinne des Wortes.

 
 

Fidi scheint irgendwie sein dreifaches Eigengewicht zu tragen.
 

Dennoch belegt er nur den zweiten Platz.
 


Meine neue Residenz. Ein Viermannzelt mit Vorraum. Grundfläche = ca. 11 qm. Schließlich zahlt man beim Festival pro Person und nicht pro Quadratmeter.

Flo und Fidi passen leider trotzdem nicht mit rein.
   

Es gab allerdings noch aufwändigere Wohnhöhlen.
   

Maik ist wie immer vorbildlich ausgestattet mit Hängematte, Fahrrad...
   

... und natürlich einer Massageliege.
   

Wir haben es: Das Sziget-Wappen. Erst wollte uns die verantwortliche Wappenverteilerin keins geben, aber ich habe ihr glaubhaft versichert, dass Blue-Seventy offizieller Sziget-Sponsor ist. (Gar nicht mal sooo gelogen - Maddin hatte deswegen tatsächlich mal angefragt.)
   

André hatte die Angewohnheit, vor unseren Zelten einzuschlafen. Praktisch, so ein Nachtwächter.
   

Damit ist es amtlich: Sziget ist deutsches Hoheitsgebiet.
   

Sziget-Eye. Ein fantastischer Wegweiser, da unsere Zelte nur etwa 30 Meter davon entfernt standen.
   

Permanentes Stelldichein um den Stromkasten neben unserem Refugium. Da gab es Steckdosen. Nächstes Mal bringen wir einen Kühlschrank mit.
   

Unsere Nachbarn, die Franzosen. Haben mir irgendwann mal einen Stuhl geklaut - und wahrscheinlich auch meinen Volleyball, der schon am ersten Tag aus dem Vorzelt verschwunden ist.
   

Trotz Anwesenheit realer Exemplare haben sie für alle Fälle vorgesorgt.
   

Wie gesagt - für ALLE Fälle. (Leider vergeblich - schon in der ersten Nacht hat sich ein anderer Liebhaber für die Dame gefunden und sie kurzerhand mitsamt Rektalfüllung mitgenommen.)
   

Vieles ändert sich - die Chuck-Norris-Bar aber bleibt.
   

Allerdings würde der gute Chuck sich im Grabe herumdrehen, wenn er sehen würde, wie tuntig die sich aufführen. Und wenn er tot wäre.
   

Nette Idee: der Sziget-Pass. Richtig professionell mit Stempel und Klarsichtfolie. Wenn man dann noch an 24 Ständen Stempel sammeln würde, bekäme man eine Green Card. Wofür die gut ist, wissen wir nicht, da wir nicht mehr als vier Stempel geschafft haben. War einfach zu wenig Zeit.
   

Noch eine Premiere. Erstmalig war es erlaubt, in der Donau zu baden.
   

Auch wenn so manches Relikt uns etwas anderes weismachen wollte.
   

Leider war der Bereich nur etwa bis Knietiefe freigegeben. Außerdem tummelten sich da ziemlich viele Bekloppte.
   

Die Einhaltung des genehmigten Bereichs wurde streng überwacht.
   

Die Bekloppten leider nicht.
   

Davon gab es auch diesmal wieder mehrere Exemplare. Leider werden es jedes Jahr weniger.
   


Aber die Schüttler wird es ewig geben.




Partnerlook.
   

Caros Chicks. Bevor der Nagellack nicht trocken ist, hat der Tag per definitionem noch nicht begonnen.
   

Sie sollten sich mal ein Beispiel an Ivett nehmen. Die schafft es, einen Fröccs zu exen und sich währenddessen die Fußnägel zu lackieren.
   

Offensichtlich sind auch die Fingernägel vorzeigbar.
   

Dito.
   

Ja doch, Eure sind natürlich viel schöner, Isi.
   

Meine Stuhllehne war gerissen. Flo: Mit Kabelbindern könnte man das flicken. Da fiel mir ein, dass wir am Vortag direkt neben unserem Zeltplatz ein paar davon haben rumliegen sehen. Schicksal.
   

Voilà.
   

Nach Schließung von Paul's Eck UND unserer Rockkneipe der letzte Lichtblick: das Wein- bzw. Fröccs-Dorf.
   

 

Angesichts der Bildqualität kann man davon ausgehen, dass der Fotograf vorher kräftig mitgemischt hat.
   


 

 

Die mittlerweile auch in Ungarn grassierende Raucherdiskriminierung ist leider noch nicht bis in unser beschauliches Dörfchen vorgedrungen.
   

Hier wurde auch die eine oder andere sportliche Höchstleistung vollbracht.
   

Sogar wider die Gesetze der Natur.
   

Auch nicht schlecht, oder!?
   

Weitere sportliche Aktionen: Moderner Siebentanz,...
   

... Baseball,...
   

...Bullenreiten,...
   

... oder auf Bullen schlafen.
   

Apropos Bullen.
   

Da ist genau ein Tier auf dem Bild. Finde und bestimme es. Zur Belohnung bekommst Du dann eine Green Card.
   

Müllmann/-frau beim Sziget - bewirb dich jetzt.
   

Scheint zumindest besser zu sein als das hier. (Hinweis: 40 Grad Durchschnittstemperatur beim diesjährigen Sziget.)
   

Wie hat Maik denn in der Sonne gelegen??
   

Flo, der Gentleman. Beweis No. 1: Die Kleine sah so zerschlagen aus, als sie aus dem Zelt schaute, dass Flo spontan hingegangen ist und ihr frische Luft zugefächelt hat.
   

Flo, der Gentleman. Beweis No. 2: Linas BH ist kaputt und Monsieur ist sofort und völlig selbstlos zur Stelle.
   

Lina ist darüber so begeistert, dass...
   

... sie sich spontan in der Nase bohrt.
   

Die Belohnung.
   

Armer André. Entweder versaut ihm irgendein Spinner das Pärchenbild...
   

... oder seine Auserwählte macht's selbst.
   
Nette Aktion: Vor der Hauptbühne wurden 10.000 Ballons verteilt und gemeinsam fliegen gelassen.



Eine weitere Aktion. Verteilt wurden 10.000 Farbbeutel, mit denen man sich gegenseitig einfärben konnte. Hat irgendwie nicht so gefunzt.
   

Die Ärzte. Ich hab sie zum fünften Mal live gesehen, und zum ersten Mal fand ich sie gut.
   

Anscheinend nicht nur ich.
   

Basti ebenfalls.
   

Gut, dass die Ärzte da sind.
   

Warum glauben die Leute eigentlich immer, dass sie auf die Tanzfläche kacken können, nur weil sie sich gerade alleine darauf befinden?
   

 
Traditionelle Auchan-Party - und Ivett mit traditioneller Pose.
 


Es sind wie gesagt 40 Grad, und der hat neben seiner sibirientauglichen Kleidung auch noch...


... Stulpen(!) am Lenker.
   

Komm da mal nachts heim und finde das richtige Zelt. Clevere Idee.
   

Nette folkloristische Tanzaufführung. Leider war da ein Besoffener, der sie dauernd angerempelt und aus dem Takt gebracht hat. Franzose, klar.
   

Ich weiß bis heute nicht, warum Kathleen die Puppe dabei hatte. Als sie am nächsten Tag allein unterwegs war und ich nach der Kleinen fragte, hieß es allerdings nur noch "die dreckige Schlampe bleibt heute im Zelt." Sie ward nicht mehr gesehen.
   

Mittlerweile ein festes Ritual bei Caro & Co: Katzenhaare.
   


Wie nennt man das Katzenäquivalent zum Hahn im Korb?
   

Allzeit Dixi-bereit.
   

Zum Glück haben wir auch wieder einen Stock gefunden und konnten die Limbo-Tradition aus dem Vorjahr neu aufleben lassen.
   

Ab und an aufgepeppt durch eine Portion Poledance (auch wenn es eher wie ein Pilgermarsch aussieht).
   

Es gibt Leute, die können mit Alkohol einfach nicht gewissenhaft umgehen.
   

Sziget ist doch so viel mehr als nur Trinken. Hier zum Beispiel ein Drachen aus PET-Flaschen. Nachts haben die auch noch geleuchtet - was ich leider nicht gesehen habe, weil ich lieber trinken war.
   

Strandgruppentreffen der autonomen Antialkoholgegner. Oder so.
   

So glücklich kann man nur lächeln, wenn man auf seinem Bauch...
   

... ein derart liebreizendes Wesen beherbergt.
   

Die berühmte Axe-Dusche. Die Mädels waren aber diesmal derart knorzig und falschbrüstig, dass ich sie nur noch mit einem weiteren Bild würdige,...
   

... nämlich dem, wo sie die Frauen mit dem Hinweis "for men only" wegschicken. Es gibt sie also noch, die vereinzelten männlichen Bastionen.
   

 
Ein echter Veganer blutet grün.
 

Apropos Veganer.
   

Damit Flo seine Prinzipien nicht allzu weit über Bord werfen muss, helfen wir ihm nach Kräften.
   

Wir können aber nicht nur McDonald's.
   

Mädels beim Fachsimpeln.
   

Aus der Serie fotografierte Fotografen.
   

Kurzzeitige Erfüllung eines Traums, der mit Verschwinden von Andrés Jugend entstand.
   

Frauen wollen doch irgendwie...
   

... immer nur das Eine.
   

Wenn mal kein Limbo-Stock da ist, tut's auch ein Zopf.
   

Das reicht ja fast für eine Groupie-Fußballmannschaft.
   

Man kann die Holländer einfach nicht von den Fahrrädern fernhalten.
   

Sorry für das Vorurteil. In Wirklichkeit handelt es sich um eine spontane Pavillon-Rettungsmaßnahme aufgrund einer Sturmwarnung.
   

Das hätten die besser auch mal gemacht.
   

Die Australier haben ihr süßes Camp wegen des Sturms verlassen und sind ins Hotel umgezogen. Das ist umso armseliger, weil...
   

...ihr einziges Mädel, die herrlich verbrauchte Sharon, die Stellung gehalten hat. (Vielleicht sind die Jungs auch eher vor ihr geflüchtet und haben den Sturm nur als willkommenen Vorwand genommen?)
   

Aus irgendeinem Grund waren dieses Jahr extrem viele Fußkranke unterwegs. Das Konzept mit dem Rollstuhl haben sie aber noch nicht so ganz verstanden.
   

Eine neue Dimension des Fast Food.
   

Der Beweis, dass ich nicht nur bei den Ärzten war. Das hier war irgendein Reggae-Master. Angeblich ziemlich bekannt. Ich war sogar noch bei zwei oder drei anderen Konzerten, aber mal ehrlich: Die Musik ist doch Nebensache bei einem Festival!?
   

Da ist jemand ganz meiner Meinung.
   

Wenn die im Kino mal vor mir sitzt, sollte sie beten, dass ich kein(e) Messer, Schere und/oder Bunsenbrenner dabei habe.
   

Die reicht auch für zwei. (Dachte sich André zumindest und hat Maik die alleinige Übernahme verweigert.)
   

Scheint bei den beiden aber ein Reflex zu sein.
   

Jawohl, wir haben eine strenge Obstdiät (Trauben plus Melone) eingehalten.
   

Den Wein haben wir natürlich nur getrunken, um das Regal zu retten.
   

Was auch immer sie verkauft haben - die haben's drauf.
   

Und wir haben uns gewundert, dass diese Viecher dauernd im Zelt aufgetaucht sind.
   


Was die Leute nicht so alles wegschmeißen.
   
 

Für Laien: So baut man ein Quechua-Zelt ab.
 

Das kann nur eins bedeuten - tschüss Sziget, bis zum nächsten Jahr,...
   
...da werden wir wahrscheinlich auch Sharon und ihren Australierersatz wiedersehen, die keine Anstalten machen, das Feld zu räumen.